Bei Anspringen des Notüberlaufs erfolgt die Entwässerung im Unterdrucksystem nach DIN 12056 Teil 3 mit einer bauseitigen Druckleitung DN 80. Die Anbindung der Druckleitung sollte mindestens DN 100 für einen Entwässerungsvolumenstrom von >50 m³/h (reduzierbar bis max. Löschwasservolumenstrom) betragen.

Der Siphon ist in der Trinkwasser Trennstation integriert.



Abb. Überlaufrohr mit Siphon (Schematische Seitendarstellung) 

Bevorzugt und am sichersten ist es, die anfallenden großen Wassermengen über die Standard-Druckentwässerung mit Siphon und ohne Hilfsenergie in das nachgeschaltete bauseitige Kanalnetz abzuführen.

 

Voraussetzung hierfür ist ein ausreichender objektbezogener Kanalanschluss oder die Möglichkeit einer Entwässerung auf eine Freifläche. Ein geeigneter Geruchsverschluss ist in der Trinkwasser Trennstation von GEP IndustrieSysteme bereits integriert.

Zertifikate

Die Einleitung hat normativ in eine Grundleitung mit Teilfüllung erfolgen. Bei einem Volumenstrom von 18 m³/h ist mindestens eine Entwässerungsleitung von DN 100 mit einem Gefälle von 3,3 cm/m zu verwenden. Der Entwässerungsvolumenstrom kann auf das 1,2-fache des Löschwasservolumenstroms begrenzt werden.

Ist keine ausreichende Entwässerungsleitung vorhanden, sollte eine Ableitung auf die Freifläche oder über das Zusatzmodul "PumpenNotentwässerung" erfolgen.

Details aus der Montageanleitung

Mehrfachanschluss

Vorlagebehälter, Zwischenbehälter, Behälter, die für Volumenströme über 50 m³/h geeignet sind, verfügen über mehrere Unterdruckentwässerungssysteme mit Siphon. Diese befinden sich an der Rückseite des Gerätes und sind zu dem um 1 cm horizontal versetzt angeordnet.

Teilanschluss von Notüberläufen
Die Leistung eines Notüberlaufanschlusses mit Siphon beträgt ca. 50 m³/h. Produktionsbedingt werden die Vorlagebehälter mit der maximalen Anzahl von Notüberlaufanschlüssen ausgestattet. Werden bedingt durch die objektbezogene Löschwassermenge nicht alle Anschlüsse benötigt, so sind die am tiefsten gelegenen Anschlüsse zuerst anzubinden und die verbleibenden durch Endkappen zu verschließen.

Beispiel einer Anlage mit Volumenstrom von 120 m³/h. Drei Notüberlaufanschlüsse wurden angebunden und einer wurde durch eine Endkappe verschlossen. 

Anschlussbedingungen Unterdruckentwässerung

Bilder aus der Praxis

Bei der Geräteaufstellung oberhalb der Rückstauebene ist bei der Anbindung des Notüberlaufs mit Siphon auf ein hydraulisch ausreichendes nachgeschaltetes Kanalnetz zu achten. EN 12056 schreiben die Ableitung der maximal anfallenden Abwassermengen (z. B. 18 m³/h) bei einem Teilfüllungsgrad der Grundleitung vor. Praktisch in den seltensten Fällen anwendbar.

Entwässerung auf Freifläche
Entwässerung auf Freifläche

Downloads und Informationen

Prospekte & Dokumentationen

Datenblatt

Pumpen Notentwässerung
ohne Kanalanschluss |
unterhalb der Rückstauebene

Prospekte & Dokumentationen

Fachbeitrag

Land unter trotz
Notüberlauf -
Fachzeitschrift SBZ
2008

Zum Beitrag

Bedienungsanleitungen

Betriebs- und
Inbetriebnahmeanleitungen
Trinkwasser Trennstation


Bedienungsanleitungen

Leitfaden

Trinkwasser Trennstation



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