Anschlussarten an das Trinkwassernetz

Anknüpfend an die Vorgängernorm DIN 1988, Teil 5 [1]aus dem Jahr 1988 kennen die anerkannten Regeln der Technik einen unmittelbaren und mittelbaren Anschluss an das Trinkwassernetz.

Unmittelbarer Anschluss

Als unmittelbaren Anschluss bezeichnet man eine direkte Verbindung der Druckerhöhungsanlage mit dem Trinkwassernetz.

Mittelbarer Anschluss

Als mittelbarer Anschluss wird die hydraulische Abtrennung des häuslichen Trinkwassernetzes vom öffentlichen Trinkwassernetz über einen Freien Auslauf verstanden.

Mittelbare Druckerhöhung zur Aufstellung ober und unterhalb der Rückstauebene.



Mittelbare Druckerhöhung zur Aufstellung
ober und unterhalb der Rückstauebene

Ungesehen, dass die Anwendungsnorm für Sicherungsarmaturen DIN EN 1717 [2] sechs verschiedene Arten des freien Auslaufes kennt, wurde sich national geeinigt, ausschließlich im Zusammenhang mit dem mittelbaren Anschluss von Druckerhöhungsanlagen den Freien Auslauf Typ AA und AB zu verwenden.

Freier Auslauf Typ AA

Freier Auslauf Typ AA

Freier Auslauf Typ AB

Freier Auslauf Typ AB

Vorstehende Sicherungseinrichtungen ermöglicht stofflich wie bakteriologisch das häusliche Trinkwassernetz von der öffentlichen Versorgungsleitung abzutrennen und stellt die höchste Absicherungsvariante dar, die eine rückwirkende Beeinflussung ausschließt.

Auszug EN 1717, Tabelle 2
Abb.: Auszug EN 1717, Tabelle 2

Fachbeitrag

Trinkwasserdruck-
erhöhungsanlage


Fachpublikationen

Leitfaden

Trinkwasser Station
Mittelbarer Anschluss 
nach DIN 1988-500

Prospekte & Dokumentationen


Quellenangaben

1

DIN 1988 Teil 5, Ausgabe Dezember 1988: Druckerhöhung und Druckminderung

2

DIN EN 1717, Ausgabe August 2011: Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen

EN | FR | RU