Einführung DIN 1988-500

Trinkwasser-Druckerhöhungsanlagen haben Komfortanforderungen und die hygienischen Belange zur Aufrechterhaltung der Trinkwasserqualität zu berücksichtigen.

Aufgabe des Fachplaners und Ausführenden ist es, nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik umfassende Rahmenbedingungen zu erfüllen, die eine Beeinflussung der Trinkwasserqualität und der Trinkwasserversorgung ausschließen.

Seit 2005 findet für den Bereich der Druckerhöhung mit fester Drehzahl europaweit die DIN EN 806 Teil 2 [2] Anwendung. Die nationalen Anforderungen werden zudem als Ergänzungsnorm in der DIN 1988 Teil 500 [1] seit Oktober 2010 abgebildet.
In der nationalen Umsetzung gilt letztendlich nur die DIN 1988 Teil 500 [1]. In dieser sind die relevanten Anforderungen für die Planung, den Bau und den Betrieb drehzahlgesteuerter Trinkwasserdruckerhöhungsanlagen aufgeführt.
Pumpenaggregate mit Frequenzumrichter ermöglichen durch ihre Regelung einen nahezu konstanten Druck ohne Verwendung von großen Membrandruckbehältern. Großvolumige Druckspeicher führten in der Vergangenheit zur strömungstechnisch und hygienisch unvorteilhaften Beeinflussung der Trinkwasserverteilungsanlage.
Mit der Verwendung drehzahlgesteuerter Pumpen mit unmittelbarem oder mittelbarem Anschluss mit speziellen Vorlagebehältern wird den nationalen Komfortanforderungen und den trinkwasserhygienischen Belangen Rechnung getragen.

Fachbeitrag

Trinkwasserdruck-
erhöhungsanlage


Fachpublikationen

Leitfaden

Trinkwasser Station
Mittelbarer Anschluss
nach DIN 1988-500

Prospekte & Dokumentationen

Quellenangaben

1

DIN 1988 Teil 500, Ausgabe Februar 2011: Druckerhöhungsanlagen mit drehzahlgeregelten Pumpen

2

DIN EN 806 Teil 2, Ausgabe Juni 2005: Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen – Teil 2: Planung

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